Präexpositionsprophylaxe (PrEP) zur Verringerung des Risikos einer sexuell erworbenen HIV-1-Infektion bei HIV-negativen Erwachsenen mit erhöhtem Risiko.
- Eine Tablette einmal täglich, vorzugsweise mit dem Essen.
- Erst nach einem bestätigt negativen HIV-Test beginnen – und den Test während der PrEP alle 3 Monate wiederholen.
- Der Schutz hängt von der täglichen Einnahme ab; vergessene Dosen verringern ihn erheblich.
- Verwenden Sie weiterhin Kondome – die PrEP schützt weder vor anderen STIs noch vor einer Schwangerschaft.
Selten – aber jede hat eine klare Konsequenz.
- Nierenprobleme – veränderte Urinmenge, geschwollene Knöchel oder Füße, ungewöhnliche Erschöpfung. Genau deshalb wird die Nierenfunktion per Bluttest überwacht.
- Laktatazidose (sehr selten) – tiefe, schnelle Atmung, ungewöhnliche Muskelschmerzen, schwere Erschöpfung; braucht sofortige Hilfe.
- Zeichen einer frischen HIV-Infektion – Fieber, Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten nach einer möglichen Exposition – lassen Sie sich sofort testen; eine unentdeckte Infektion unter PrEP züchtet Resistenzen.
- Wenn Sie Hepatitis-B-Träger sind: Das Absetzen dieses Medikaments kann einen schweren Hepatitis-Schub auslösen – niemals ohne ärztlichen Rat absetzen.
WANN SIE EINEN ARZT ANRUFEN SOLLTEN
Rufen Sie uns über den In-App-Chat an, wenn Sie Folgendes bemerken…
- Eine mögliche HIV-Exposition in einer Phase mit vergessenen Dosen.
- Fieber, Halsschmerzen oder geschwollene Lymphknoten.
- Veränderungen beim Wasserlassen oder Schwellungen an Beinen oder Knöcheln.
- Sie möchten die PrEP beenden – besonders bei Hepatitis B; das Absetzen braucht einen Plan, nicht nur eine leere Packung.
OFFIZIELLE QUELLE
Diese Zusammenfassung ist eine gekürzte Version der vollständigen Packungsbeilage der Aufsichtsbehörde, um die Lesbarkeit zu erleichtern. Das vollständige Dokument – jede Wechselwirkung, Dosisanpassung und jeder Berichtshinweis – ist nur einen Klick entfernt.
Diese Seite fasst Informationen aus der von der Aufsichtsbehörde genehmigten Packungsbeilage nur als Referenz zusammen. Sie stellt keine medizinische Beratung dar und ersetzt nicht die Beurteilung durch einen in der EU zugelassenen Arzt. Ihr Arzt wird Ihre individuelle Krankengeschichte, Dosis und Wechselwirkungen während Ihrer Beratung überprüfen.